Pressestimmen


"An Fakten läßt sich nicht rütteln, und so viele Fakten zum Thema Musik im Dritten Reich in konzentrierter Form gab es bisher in keiner Veröffentlichung."  (Matthias Roth, Rhein-Neckar-Zeitung, 8.4.2005)


"Die Prognose scheint nicht gewagt, daß Fred K. Priebergs CD-ROM Handbuch Deutsche Musiker 1933-1945 Furore machen wird."  (Gerhard Splitt, Freiburger Universitätsblätter, März 2005)


"Man liest sich fest und erschrickt über all die Facetten deutscher Verdrängung, gegen die Prieberg ein Leben lang angeschrieben hat. (...) Allein der Artikel des Handbuchs über Karajan misst 32 Seiten! Haarklein seziert der einsame Lexikograph das mit langem Atem zusammengetragene Aktenmaterial."  (Tilman Jens, Kulturzeit, 3sat, 9.3.2005, zu sehen auf Youtube)

 


"Prieberg dokumentiert nicht nur reichhaltig das Geschehen, er kommentiert es auch, schreibt mit Zorn und Eifer. Er füllt die Lücken, die andere Nachschlagwerke haben, ergänzt die nachlässig geführten Werkverzeichnisse von Komponisten, vervollständigt die Lebensläufe von Musikwissenschaftlern, nennt die Archive, die Quellen, zitiert ausführlich – ein unentbehrliches Werk für alle, die sich mit dieser Zeit beschäftigen. Es bleibt auch keineswegs bei 1945 stehen, sondern verfolgt die aufgezeigten Fäden, deckt Geschichtsfälschungen auf, nennt Namen und Zusammenhänge. Es ist eine aufregende Entdeckungsreise in ein Land, das man noch immer viel zu wenig kennt."  (Peter Brixius, nmz - neue musikzeitung, April 2005)


"60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs werden zuhauf Reden gehalten, Kränze niedergelegt, Dokumentationen gesendet... Und doch, so scheint es, will man es manchenorts nach wie vor nicht so genau wissen, wie das konkret war mit der persönlichen und institutionellen Verstrickung in Ideologie und System des NS-Staates. Die hehre universitäre Musikwissenschaft bildete da lange Zeit keine Ausnahme. Umso verdienstvoller, was der freiberufliche Musikforscher und -publizist Fred K. Prieberg seit Jahrzehnten leistet! (...) Zahlreiche Artikel münden in die Rubrik "Geschichtsfälschung". Akribisch dokumentiert und kommentiert Fred K. Prieberg Versuche, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Biographien und Werkverzeichnisse zu säubern und kulturpolitische Hintergründe zu leugnen oder umzudeuten."  (Thomas Schinköth, Gewandhaus-Magazin, Nr. 47, Sommer 2005)


"Insgesamt aber besticht diese Dokumentation durch Genauigkeit und Materialreichtum. Wer sie durchgearbeitet hat, wird auf manche liebgewordene Klischees verzichten und das Bild der Täter wie das der Opfer differenzieren müssen. (...) In der Summe fordern solche Korrekturen eine gründliche Revision der bisherigen Geschichtsschreibung heraus."  (Albrecht Dümling, nmz - neue musikzeitung, September 2005)


"Zweifellos hat Fred K. Prieberg eine enorme Fleißarbeit geleistet, und man geht gewiss nicht fehl, wenn man sein monumentales Handbuch Deutsche Musiker als eine der bedeutendsten musikwissenschaftlichen Neuerscheinungen der letzten Jahre kennzeichnet und bereits jetzt als "Standardwerk" etikettiert."  (Sven Hiemke, Musik und Kirche, Nov./Dez. 2005)


"Der erste Gedanke: Müssen diese obrigkeitsergebenen Musiker auf solch einem Kunstsoldatenfriedhof vereinigt werden? Der zweite Gedanke: Es waren mehr, als uns in Ost und West lieb und vorstellbar war. Der dritte Gedanke: Dieses Kompendium sollte sich in einem Analogie-Unternehmen fortschreiben: Handbuch Ostdeutsche Musiker 1945–1990. Viele kehren dabei wieder, andere hoffen, dass diese CD-ROM dann auch erst so spät erscheint (also circa 2050)."  (Tilo Medek, nmz - neue musikzeitung, Dezember 2005)


"Die beste Art, Prieberg Dank und Bewunderung zu zeigen, besteht im übrigen weniger darin, ihn zu loben, als sein Werk zu benutzen und zur Grundlage einschlägiger Aufsätze oder weiterführender Monographien zu machen."  (Frank-Rutger Hausmann, Informationsmittel [IFB], 2005)


"(...) das Standardlexikon über deutsche Musiker im Nationalsozialismus – ein Buch, das geschrieben werden musste, und glücklicherweise hat es nicht ein weniger Berufener vorher getan..."  (Christoph Schlüren, Fono Forum, Mai 2006)


"Fred Prieberg (...) weiß schon jetzt, dass sein Buch auf Jahrzehnte hinaus die Arbeitsgrundlage für alle Forschung zum Thema Kultur im NS-Staat bilden wird. Und damit es alle ernsthaft Interessierten erreicht, hat er beschlossen, das Handbuch zu "verschenken" – gegen eine Schutzgebühr; einen Bruchteil dessen, was ein solches Werk im Handel kosten würde. Das erspart dem Autor auch die Zusammenarbeit mit einem Verlag. Verlage, sagt er, wollen vor allem Geld verdienen. Und was ist weniger wichtig als Geld?"  (Johanna Romberg, GEO, Juni 2006)


"Man kann nur staunen, sich wundern, verzweifeln bei der Benutzung dieses unschätzbaren Kompendiums. Zum Nachsinnen über die Natur auch des künstlerisch begabten Menschen ist allemal Veranlassung. Fred K. Prieberg hat hier, horazisch gesprochen, ein Denkmal, dauernder als Erz, errichtet. Noch viele Generationen werden an seinem Handbuch nicht vorbeikommen, es sicher nicht übertreffen, höchstens ergänzen. Der "Prieberg" für die Autoren und die bildenden Künstler des Dritten Reiches ist weithin nicht in Sicht. Seien wir dankbar, dass dies für die Musiker geleistet wurde. Chapeau."  (Jens Malte Fischer, Die Welt [Literarische Welt], 12.8.2006)


"A review of his "Handbuch deutsche Musiker 1933-1945" in Germany's conservative
national daily Die Welt appeared under the sweeping headline "Fred K. Prieberg Knows Everything About Musicians During the Third Reich." I generally shy away from such generalizing superlatives, but my own familiarity with his work for not years but decades impels me unhesitatingly to go along with that. (...) No self-respecting music library today can afford not to have Grove. From now on, no such larger library can afford not to have Prieberg (...)."  (Paul Moor, MusicalAmerica.com, 10.10.2006)


"Es ist ganz und gar erstaunlich und kann nicht genug gewürdigt werden, dass hier ein einzelner eine Herkulesarbeit leistete, die die gesamte Zunft der Musikwissenschaft über lange Jahrzehnte nicht zu leisten Willens war."  (Michael Goldbach, Das Liebhaberorchester, November 2006)


"Die Vorgänge um viele Personen sind weit verwickelter, widersprüchlicher, als das ein Handbuch wiedergeben kann. Weitere Forschungen sind ohnehin geboten, das Handbuch mahnt sie selber an. Nichtsdestoweniger, Fred K. Priebergs Werk ist eine ungeheuer wichtige Faktensammlung. (...) Ein jeder, der über die Kultur des NS-Faschismus forscht oder publiziert, kann an dem digitalen Buch nicht vorbei."  (Stefan Amzoll, Neues Deutschland, 9.1.2007)


 

 

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